Am Michel bleiben Menschen
in Erinnerung
Am Michel bleiben Menschen in Erinnerung. Mit einem Eintrag in die Michel-Stifterlade erinnern wir uns der Menschen, die uns in einem Nachlass berücksichtigen oder mit einer Zustiftung bedenken.
Auf einer eigenen Seite verewigen wir sie in der Stifterlade mit ihrem Namen, den Lebensdaten und einem Bibelwort. Die Blätter werden in der historischen Druckwerkstatt im Museum der Arbeit auf Büttenpapier gedruckt. Auf der jährlichen Stiftungsversammlung werden neue Blätter feierlich in die Stifterlade aufgenommen. Die Namen von verstorbenen Stiftern und Testamentsspendern verlesen wir jedes Jahr in einer Mittagsandacht vor dem Ewigkeitssonntag.

Druckkunst am Michel
Die Michel-Stifterlade haben wir 2018 zusammen mit der Druckwerkstatt des Museums der Arbeit in Hamburg-Barmbek entwickelt. Dort wird das traditionelle Druckhandwerk gepflegt und an nachfolgende Generationen weitergegeben. In einem Portrait in der Galerie Unser Michel stellen wir den Drucker Wolfgang Frenzel und die Leiterin der Werkstadt, Anne von Karstedt, vor, für die es eine große Ehre ist, Jahr um Jahr weitere Blätter für die Stifterlade auf historischen Druckmaschinen zu drucken.
Foto:Ein Kindheitstraum:

Das Fernwerk soll wieder erklingen
Lieselotte Powalla ist in der Neustadt im Schatten des Michel aufgewachsen. Als Kind liebte sie es, die im Dach versteckte Orgel – das Fernwerk – zu hören, doch es wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Günter gründete sie nach einem erfolgreichen Leben eine Stiftung, die 2008 u.a. die Sanierung der Orgelanlage förderte. Leider verstarb sie, bevor das „neue“ Fernwerk fertiggestellt war. Eine Gedenktafel im Fernwerk erinnert an Lieselotte Powalla, und wir sind überzeugt, dass sie auch nach ihrem Tode Freude an der himmlschen Musik hat.
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Foto: Dmitrij LeltschukAlexander Röder
Hauptpastor und Vorsitzender des Kirchengemeinderats
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Foto: Miguel Ferraz

