Die „Gute Stube des lieben Gottes“
In dieser evangelischen Kirche ist jeder willkommen und kann seinen eigenen Michel entdecken. Den eleganten Michel der Weite und des Lichts. Den barocken Michel in festlichem Weiß und Gold. Den prachtvollen Michel der Gottesdienste und der Konzerte. Aber auch den Michel der vielen Engel und des stillen Gebetes.
Altar – Mittelpunkt des Kirchraums
Wenn Sie den Michel betreten, fällt Ihr Blick unmittelbar auf den Altar. Seit mehr als hundert Jahren bildet er das Herzstück des Kirchraums. Nach der Zerstörung des Holz-Altars beim zweiten Michel-Brand 1906 wurde er neu aus Marmor errichtet. Auch beim Altarbild, das den auferstandenen Christus zeigt, wollte man in Sachen Feuer auf Nummer Sicher gehen. Wenn Sie ganz genau hinsehen, können Sie erkennen, dass das Bild nicht gemalt, sondern aus vielen kleinen Glasmosaiksteinen zusammengesetzt ist.
Taufe/Taufstein
Seit 1762 halten drei kleine Engel den Taufstein aus Marmor. Wie viele Hamburger in dieser Zeit wohl hier getauft wurden? Hamburgs Kaufleute gaben den Taufstein damals – im 18. Jahrhundert – in Italien in Auftrag. Zum Dank sind ihre Namen in den 70 Kilo schweren Deckel eingraviert. Zwei große Brände und zwei Weltkriege konnten dem Taufstein nichts anhaben – und bis heute werden hier Kinder, Jugendliche und Erwachsene getauft.
Orgelblick
Wir haben Orgeln
in jeder Etage
Wie viele Orgeln entdecken Sie hier im Michel-Kirchenraum? Schauen wir uns doch mal gemeinsam um. Sie haben zusammen 10.000 Orgelpfeifen. Einige davon können Sie jeden Tag in der Mittagsandacht um 12 Uhr hören.
Verkündigung: Kanzel und Engel
Seit Jahrhunderten werden von der Kanzel Gottes Wort und Hoffnung weitergegeben. Die Hamburger erzählten ihren Besuchern früher gern eine Geschichte: Die Kanzel sei nach einer Sturmflut an den Elbstrand gespült worden und weil sie ihnen so gut gefiel, haben sie sie im Michel aufgestellt.Sie ahnen es vermutlich: Diese Geschichte ist reines Seemansgarn. Aber tatsächlich erinnert ihre Form von der Seite betrachtet an den Bug einer Hansekogge.
Hoch oben auf dem Deckel der Kanzel wacht der Verkündigungsengel über den Kirchraum. Er ist vielleicht der schönste Engel hier im Michel. Dass dieser heute da seinen Platz hat, verdankt er seinem Vorgänger, dessen Schicksal ungewiss ist: Er fiel nämlich bei den schweren Bombenangriffen 1945 von der Kanzel und verschwand spurlos. Bis heute fehlt von ihm jede Spur – dafür wacht nun der neue Engel auf der Kanzel.
Kirche der Hamburger – und ihrer Gäste
Seit über 350 Jahren ist der Michel Gotteshaus, Wahrzeichen und Anlaufpunkt für Menschen aus Hamburg und aller Welt: ein Ort für Gottesdienste, Konzerte, Gebet und Begegnung. Menschen aus aller Welt besuchen den Michel, um seine besondere Atmosphäre zu erleben. So verbindet der Kirchraum bis heute Geschichte und Gegenwart, Glauben und Kultur, Hamburger und Gäste gleichermaßen.
Foto: Meike UhlenbergGottesdienste & Konzerte
Licht und Klang machen die Spiritualität des Michel in Gottesdiensten, Andachten und Konzerten auf besondere Art spürbar. Lassen Sie sich ein auf den ganz besonderen Zauber des barocken Michel.
Foto: Michael ZapfMittagsandacht
Täglich laden wir zur Mittagsandacht ein. Auf der Höhe des Tages für 20 Minuten zur Ruhe kommen, dem Klang der Orgeln lauschen, einen kurzen geistlichen Impuls hören, beten und mit Gottes Segen den Tag fortsetzen.
Foto: Meike UhlenbergFührungen
Entdecken Sie die Schönheit und die vielen Geheimnisse des Michel. Kirchenführerinnen und Kirchenführer stehen den Besuchern jeden Tag für Auskünfte oder eine Kurzführung zur Verfügung.
Wahrzeichen erhalten
Ihre Spende baut Türme

Der Erhalt des Hamburger Wahrzeichens ist eine Aufgabe, die uns nicht ruhen lässt. Nicht nur am Turm sind wir mit großen Sanierungsmaßnahmen stetig gefordert. Viele kleine und große Reparaturen, Maler- und Wartungsarbeiten können wir weitgehend unauffällig erledigen. Dank Ihrer Spende. Damit der Michel ein einladendes Wahrzeichen bleibt. DANKE!


















